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Es ist nicht Dein Vater, Deine Mutter, Deine Frau, vor deren Urteil Du bestehen musst.
Der Mensch, dessen Meinung für Dich am meisten zählt, ist der, der Dich im Spiegel anschaut.
Auf ihn kommt es an, kümmere Dich nicht um den Rest, denn dieser Mensch ist bis zum Ende bei Dir.
Du hast die schwierigste Prüfung bestanden, wenn der Mensch im Spiegel Dein Freund ist.
Auf Deinem Lebensweg kannst Du die Welt betrügen, Dir anerkennend auf die Schulter klopfen lassen.
Doch Dein Lohn werden Kummer und Tränen sein, wenn Du den Menschen im Spiegel betrogen hast.

Dale Wimbrow

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Ich glaube, dass die schöne Welt regiere
ein hoher, weiser, nie begriffner Geist,
ich glaube, dass Anbetung ihm gebühre,
doch weiß ich nicht, wie man ihn würdig preist.

Nicht glaub ich, dass der Dogmen blinder Glaube
dem Höchsten würdige Verehrung sei,
er bildet uns ja, das Geschöpf im Staube,
vom Irrtum nicht und nicht von Fehlern frei.

Drum glaub ich nicht, dass vor dem Gott der Welten
des Talmud und des Alkoran
bekenner weniger als Christen gelten;
Verschieden zwar, doch alle beten an.

Ich glaube nicht, wenn wir vom Irrwahn hören,
der Christenglaube mache nur allein
uns selig wenn die Finsterlinge lehren:
“Verdammt muss der Andersdenker sein!”

Das hat der Weise, der einst seine Lehre
mit dem Tod besiegelt, nie gelehrt;
Das hat fürwahr – dem Herrlichen sei Ehre –
kein Jünger je aus seinem Mund gehört.

Er lehrte Schonung, Sanftmut, Duldung üben,
Verfolgung war des Hohen Lehre fern;
Er lehrt‘ ohn‘ Unterschied die Menschen lieben,
verzieh dem Schwachen und dem Feinde gern.

Ich glaube an des Geistes Auferstehen,
dass wenn dereinst das matte Auge bricht,
geläuterter wir dort uns wiedersehen,
ich glaub‘ und hoff‘ es! doch ich weiß es nicht.

Dort, glaube ich, werd‘ ich die Sehnsucht stillen,
die hier das Herz oft foltert und verzehrt,
die Wahrheit, glaub‘ ich, wird sich dann enthüllen
dem Geiste dort, dem hier ein Schleier wehrt.

Ich glaube, dass für dieses Erdenleben,
glaub‘s zuversichtlich, trotz der Deuterzunft,
zwei schöne Güter mir der Herr gegeben,
das eine Herz, das andere heißt Vernunft.

Die letzt‘re lehrt mich prüfen und entscheiden,
was ich für Recht und Pflicht erkennen soll,
Laut schlägt das erst‘re bei des Bruders Freuden,
nicht minder, wenn er leidet, warm und voll.

So will ich denn mit regem Eifer üben,
was ich für Wahrheit und für Recht erkannt,
will brüderlich die Menschen alle lieben,
Am Belt, am Hudson und am Ganges Strand.

Ihr Leid zu mildern und ihr Wohl zu mehren
sei jederzeit mein herzlichster Beruf,
durch Taten glaub‘ ich würdig zu verehren
den hohen Geist, der mich und sie erschuf.

Und tret‘ ich dann einst aus des Grabes Tiefen
hin vor des Weltenrichters Angesicht,
So wird er meine Taten strenge prüfen,
Doch meinen Glauben? Nein, das glaub‘ ich nicht.

Ignaz Heinrich Freiherr von Westerberg

(1774 – 1860)

Die Leute sind unvernünftig,
unlogisch und egoistisch
LIEBE SIE TROTZDEM

Wenn Du Gutes tust,
werden die Leute Dich beschuldigen,
du hättest eigennützige Hintergedanken
TU TROTZDEM GUTES

Wenn Du erfolgreich bist,
gewinnst du falsche Freunde und wahre Feinde
HABE TROTZDEM ERFOLG

Was Du heute Gutes tust
wird morgen vergessen sein
TU TROTZDEM GUTES

Ehrlichkeit und Offenheit
machen Dich verletzlich
SEI TROTZDEM OFFEN UND EHRLICH

Was Du jahrelang aufbaust
kann über Nacht zerstört werden
BAU ES TROTZDEM AUF

Die Menschen, die Hilfe brauchen,
mögen Dich angreifen, wenn Du ihnen hilfst
HILF DEN MENSCHEN TROTZDEM!

Wenn Du der Welt Dein bestes gibst
wird sie Dich ins Gesicht schlagen
GIB DER WELT TROTZDEM DEIN BESTES!

„Trotzdem“ (Original: „Anyway“) ist ein Text aus acht der zehn „Paradoxical Commandments“ von Kent M. Keith und wurde u.a. von Mutter Teresa in ihrer Arbeitsstätte in Kalkutta an die Wand gehängt

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder. (Henry David Thoreau)

Da sitzen wir nun entspannt nach Feierabend vor dem Fernseher und verfolgen in der Tagesschau interessiert die Geschehnisse in Japan.. doch mal ehrlich: Wir fühlen uns sicher! Ist immerhin so weit weg, dass es zwar etwas Unbehagen auslöst, jedoch hält dieses Gefühl nicht lange an und wir gehen zur Tagesordung über. In Japan ist es auf dem Sofa nicht ganz so kuschelig, wenn man nicht weiß, ob man am nächsten Tag nicht eine unsichtbare Prise radioaktiven Windes einatmet, welcher sich sanft auf die Lungenbläschen legt. Aber wozu Panik machen???
– „Arme Japaner… aber was soll man machen?“
– „Ich habe doch genügend andere Alltagssorgen.“

Sitzen bleiben und entspannt bleiben.. ist doch soo weit weg die Gefahr.. und wenn es anderen Menschen am Ende der Welt schlechter als mir geht, ist die Welt doch weitestgehend in Ordnung, oder??? 😉

Liebe Japaner.. mein tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen der Opfer. Ich bin im Herzen bei euch, sende euch eine riesige Prise Lebensenergie und hoffe, dass diese gut ankommt, um jeder tödlichen Prise Atomenergie entgegen zu wirken.

Euer Zentinel

Es gibt nur eine Welt – aber viele Sichtweisen

Verdrehte Welt

Beispiel einer alternativen Sichtweise

1. Erkenntnis – Der Wandel tritt ein

Die Zeit ist gekommen, dass wir erneut erfahren, in welch geheimnisvoller Welt wir leben – voller Zufälle und Begegnungen und doch vorherbestimmt.

2. Erkenntnis – Ein Umdenken findet statt

Je weiter diese Veränderung voranschreitet, desto klarer wird sich uns ein neues Weltbild erschließen – werden wir uns der göttlichen Energie bewusst.

3. Erkenntnis – Energien beginnen zu fließen

Wir werden erkennen, dass alles um uns herum dieser göttlichen Energie entspringt – sie die alleinige Ursache ist und wir werden beginnen zu verstehen.

4. Erkenntnis – Frieden kehrt ein

Aus dieser Perspektive betrachtet werden wir sehen, wie hilf- und haltlos wir waren, abgenabelt von dieser göttlichen Kraft. Diese Schwächen zu kompensieren, bemächtigten wir uns der Energie Anderer und dies ist der Grund für alle Kriege und Konflikte dieser Welt.

5. Erkenntnis – Die Verbindung wird wiederhergestellt

Die einzige Lösung ist die erneute Verbindung mit jener göttlichen Energie, jene spirituelle Transformation, welche uns mit unendlicher Liebe erfüllt, unseren Sinn für das Schöne und Reine schärft und uns auf eine neue Bewusstseinsebene hebt.

6. Erkenntnis – Das Wertesystem definiert sich neu

Durch dieses Wissen werden wir erkennen, dass nicht die Kontrolle uns Kraft schenkt, sondern eine tiefere Wahrheit – die Erkenntnis, dass Mitgefühl und Menschlichkeit die einzig reale Kraftquelle darstellen.

7. Erkenntnis – Unbewusste Fähigkeiten reaktivieren sich

Auf diesem Weg werden wir mehr und mehr unserer Intuition folgen – sie wird uns leiten und uns auf den richtigen Weg führen; uns die Tür zu unserer Bestimmung öffnen.

8. Erkenntnis – Eine neue Generation wird geboren

Wir werden weiter wachsen und aus dieser Quelle der Kraft schöpfen, die sich durch stetiges Geben und Nehmen potenziert. Es wird sich eine neue Kultur erheben, genährt durch die freigesetzten Energien und immer weiter entwickelnd.

9. Erkenntnis – Der Blick in die Zukunft

Diesen Weg werden wir gemeinsam beschreiten, welcher uns von Anbeginn bestimmt war und zum Ziel bringen wird – der absolut energetischen Gestalt, von Generation zu Generation gewachsen, bis wir das höchste Gut erreichen – den Himmel auf Erden.

Quelle: Die Prophezeiungen von Celestine

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