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ZEN FOR YOU – Radio

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Die Acht Weltgesetze, (loka dhamma = weltliche Bedingungen) bezeichnen im Buddhismus Lebensumstände, die geneigt sind, den Menschen aus seiner Mitte zu werfen, ihm die Ruhe des Geistes zu rauben. Diese vier polaren Paare sind:

Gewinn und Verlust,
Ehre und Verachtung,
Lob und Tadel,
Freude und Leid.

Das, was als angenehm empfunden wird, führt zur Anhaftung, das was als unangenehm empfunden wird führt zu Ablehnung, Sorgen, Verdruss. Der Buddha empfiehlt Loslösung von diesen Verhaftungen, Gelassenheit und Gleichmut.

Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit und Stress.

Während Gelassenheit den emotionalen Aspekt betont, bezeichnet Besonnenheit die überlegte, selbstbeherrschte Gelassenheit, die besonders auch in schwierigen oder heiklen Situationen den Verstand die Oberhand behalten lässt, also den rationalen Aspekt von innerer Ruhe.

Nur wer es mit sich selbst aushält,
wird es auf die Dauer mit einem anderen Menschen aushalten.
Alleinsein ist ein Weg zur Selbstfindung.
Die Beziehungen, die du zu anderen aufbaust, können nur so gut sein wie die Beziehung, die du zu dir selbst entwickelt hast. Wenn du die Wertschätzung anderer benötigst, um dich selbst zu akzeptieren, gibst du deine Kraft an andere ab und machst andere zur Autorität über dich.

Mach dein Glück nicht von anderen Menschen oder Situationen abhängig. Investiere deine Zeit und Energie lieber in dein inneres Wachstum und in die harmonische Gestaltung deines Lebens.

Es wird nie genug Geld, Macht oder Erfolg geben um die Sehnsucht aller Sehnsüchte nach unserer göttlichen Heimat zu stillen.
Nur die Verbindung mit deinem wahren inneren Wesenskern kann dir die Liebe geben, nach der sich alle sehnen.

Zufriedenheit ist ein Bewusstseinszustand und hat nichts mit anderen Menschen zu tun. Wer in sich selbst Erfüllung gefunden hat, erwartet nichts mehr von anderen. Wer sich selbst liebt, ist in der eigenen Mitte verankert und findet Frieden. Solange jemand im Anderen seine Mitte hat, hat er Probleme.

Bevor man geben kann, muss man haben. Vorher versuchen wir etwas zu bekommen von anderen, die es selbst nicht haben.
Früher oder später erwacht jeder aus seinen Täuschungen.
Je mehr Liebe man von anderen erwartet, umso schwieriger kann Zuneigung zurückfließen.

Erst wer Liebe geben kann, kann auch Liebe erhalten. Einsamkeitsgefühle entstehen, wenn wir glauben, die Liebe und Anerkennung anderer unbedingt zu brauchen. Die Kraft zur Überwindung der Einsamkeit liegt in deiner eigenen Sinnfindung. Einsamkeit zu heilen bedeutet, sich selbst anzunehmen und völlig zu bejahen.

Selbstachtung ist unabhängig davon, was du bisher in deinem Leben getan hast, wie du aussiehst, ob du einen Partner hast, wieviel Geld du verdienst etc.
Wenn du dich selbst magst, können andere dich nicht mehr kränken.

Wenn du eine gute Beziehung zu dir selbst gefunden hast, werden sich gute Kontakte zu anderen von selbst ergeben. Setze dir Ziele, die du allein verwirklichen kannst. Schreibe auf, was du anderen zu bieten hast.
Stell dir das, was du erreichen willst, so bildhaft wie möglich vor.
Vorstellungen sind die positiven Formen des Grübelns.
Zuversichtliches Denken hilft dir, dich wohlzufühlen und deine Ziele zu erreichen.

Das Alleinsein bietet die Möglichkeit, große Selbständigkeit und Kreativität zu entwickeln. Alleinsein bedeutet Erfahrung, die den Menschen zu sich selbst führt und etwas Neues enthüllt. Nicht die Flucht vor der Einsamkeit, sondern die Begegnung mit ihr ist die Herausforderung eines wirklich schöpferischen Lebens.

Das Verlangen niemals einsam zu sein, spiegelt die Entfremdung des Menschen von sich selbst in der heutigen Welt. Doch Heilung und inneres Wachstum liegt in der Annahme dessen was ist.

Wer erkennt, dass Gott in allem ist, kann den Widerstand gegen die Außenwelt fallen lassen. Wie du die Welt siehst, hängt von deiner Selbstliebe ab.
Wer erkennt, dass die Wirklichkeit gut ist, dem wird sie gut erscheinen.
Wenn wir offen und empfänglich für Gottes Gegenwart sind, begreifen wir, dass es keinen Augenblick gibt, in dem wir nicht von Gott umgeben sind.
Wir sind unserem Wesen nach Liebe. Jede Form von Angst und Aggression ist ein Hilferuf nach Liebe.

Meditation ist das Bemühen, Gottes Nähe und Liebe zu spüren.
Je mehr Liebe wir in uns spüren und weitergeben können, desto weniger Platz ist für Angst. Liebe ist das was wir wirklich wollen.
Je mehr Liebe wir ausstrahlen können, desto mehr vergrößert sie sich in uns selbst und in der Welt.

Quelle: Christa Schulte
aus „In der Wahrheit leben“

"Ruhe" Kalligraphie von Jiao Guorui

"Ruhe" Kalligraphie von Jiao Guorui

„Wenn ich zu einem Pinsel und Farbe greife,
hört das Denkkarussel auf und es wird Stille.
Ich bin total aufmerksam im Prozess des Gestaltens,
des Verwandelns von Form und Farbe.
In dieser Stille,
diesem Zustand von Aufmerksamkeit und Versenkung
steigt tiefes Wissen in uns auf,
das sich im Gestaltungsprozess formt.“

G. Schottenloher

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.
Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !
Charlie Chaplin
an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959
 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und dass alles, was geschieht, richtig ist –

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,

aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

 

Als ich mich zu lieben begann,

da erkannte ich, dass mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander

und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

 

Charlie Chaplin

an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

 

 

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel

 

* Entspannen – Anhalten, Loslassen

Ich sehe alles, aber es stresst mich nicht.

* Kraft – Konzentration, Disziplin

Energie für sich und andere gewinnen. Die Kraft aus der Ruhe in die Tat fließen lassen.

* Stille – Offenheit, Achtsamkeit

Die eigene Wahrnehmung wird von der Vergangenheit und der Zukunft gelöst und auf die Gegenwart gelenkt. Nicht Konzentration, sondern offene Weite.

* Herz, Mut – Sammlung, Einheit

Herz bedeutet: Nach Harmonie streben, ein Wir-Gefühl aufbauen. Im Alltag herzlich und beherzt sein, mutig handeln.

* Orientierung, Weisheit – Intuition, Innovation

Das Potenzial des Augenblicks schlagartig erkennen.

Hier ein paar Impressionen vom letzten Zen-Leadership Seminar für Führungskräfte im Kloster, bzw. der Abtei Frauenwörth auf der Fraueninsel im Chiemsee:

Die Teilnehmer des Zen-Leadership Seminars 08. - 10. Mai 2009

Die Teilnehmer des Zen-Leadership Seminars 08. - 10. Mai 2009

Blick von der Fraueninsel auf den Chiemsee am frühen Morgen

Blick von der Fraueninsel auf den Chiemsee am frühen Morgen

Blick aus dem Fenster des Zimmers im Kloster auf den Chiemsee

Blick vom Kloster-Zimmer auf den Chiemsee

Der Bootssteg vor der Abtei Frauenwörth

Der Bootssteg vor der Abtei Frauenwörth (Nur sehen....., nur hören.....)

Das bloße erlernen einer Kunst ist sinnlos, wenn sie nicht vom rechten Geist geleitet wird.

Graf Dürckheim

Die Kalligraphie des Enso verkörpert Leerheit und Vollendung.

Die Kalligrafie des Enso verkörpert Leerheit und Vollendung.

Vor ein paar Jahren saß ich im Zengarten des Botanischen Instituts der Uni Hamburg und döste in der Sonne. Plötzlich landete eine Libelle auf meinem Knie und verweilte dort. Ich ließ sie dort sitzen und beobachtete sie interessiert. Sie flog erst nach ein paar Minuten weg, kam dann aber immer wieder und ließ irgendwann entspannt ihre Flügel absinken, während sie auf meinem Knie ausruhte. So zog sich das ca. eine Stunde lang hin. In dieser Zeit der Kontemplation wurde ich innerlich ganz ruhig und in sanfter Aufmerksamkeit eins mit diesem Lebewesen. Zurück betrachtet hatte ich eine Art kleine Erleuchtung. Ich lächelte und stellte mir vor, mit ihr auf eine Flugreise durch den Zengarten zu gehen und fühlte eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und all ihren wundervollen Lebewesen.

Jüngst hörte ich die Geschichte vom Ursprung des Zen, in der Buddha Shakyamuni eine seiner berühmten Predigten vor einer Schar von Jüngern hielt.

Statt zu reden hielt Buddha schweigend eine Blüte in die Höhe und nur sein Schüler Mahakashyapa verstand die Geste unmittelbar als zentralen Punkt in der Lehre Buddhas und lächelte.

Der Kreis schließt sich nun für mich… im Zen.

kosan2Der Weg des Dai Shin Zen ist wie ein weiter Ozean der Herzweisheit.
Die Herzweisheit ist voller offener Güte.
Die Herzweisheit an sich besitzt keine Form, nimmt aber jede Form unseres Alltags an.
Lasst uns den Weg des Dai Shin erfahren: das Hier ist Sitzen, das Hier ist tägliche Arbeit.

Reikou Mukai Osho

 

Unabhängig von Allem, folge deinem Weg des Herzens.

Syobu Sensei

Zen Twitter

Harmonismus Twitter

  • Die Harmonie von Denken, Fühlen und Körper ist der Schlüssel zu einem gesunden Leben. (Jon Schreiber, Selbst-Breema) 8 years ago
  • Ich existiere.. ich existiere in Harmonie mit der Gesamtheit des Lebens 8 years ago
  • Wahrlich 'schön', aber kommt bei deiner Vorstellung vom Harmonismus nicht die "Liebe" zu kurz, lieber Paul?! 9 years ago
  • Es lebe die Harmonie! :) 9 years ago
September 2018
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